Alba Iulia (Karlsburg)

Alba Iulia (Karlsburg bzw. Weißenburg) kann auf eine höchst wechselvolle Geschichte zurückblicken. Erst alte Dakerstadt Tharmis, dann unter den Römern als Apulum die wichtigste Stadt der Provinz Dakien, unter ungarischer Herrschaft wurde es als Weiße Stadt des Gyula bzw. Weißenburg königliche Festung, dann unter osmanischer Oberherrschaft zur Hauptstadt des Fürstentums Transsilvanien, später unter habsburgischer Herrschaft als Karlsburg Verwaltungssitz für ganz Siebenbürgen seit dem 1. Dezember 1918 als Alba Iulia  Stadt der Wiedervereinigung als in Alba Iulia der Anschluss Siebenbürgens an Rumänien beschlossen wurde.

Die sehenswerten historischen Gebäude von Alba Iulia liegen alle innerhalb des siebenzackigen Sterns der von den Österreichern nach Vauban’schen Prinzipien gebauten Festung. Das sind zunächst die aus dem 13, Jh. stammende katholische Catedrala Sf. Mihai, eines der wertvollsten mittelalterlichen Architekturdenkmäler Transsilvaniens, und einträchtig daneben die 1921 errichtete othodoxe Catedrala Reantegirii Neamului (Kathedrale der Wiedervereinigung der Nation). Weiter Fürstenpalast (16. Jh.), Bischofspalast (17. Jh.), Aporpalast (17. Jh.), Batthyaneum-Bibliothek (18. Jh.), Vereinigungs-Saal und Vereinigungs-Museum.

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