Arad

Arad liegt an einer Flusschleife des Mures, der nach der Donau der zweitlängste Fluss Rumäniens ist und wenige Kilometer  später nach Ungarn fließt. Die Türken erobern die Region Mitte des 16. Jh. und halten sie bis zum Frieden von Karlowitz 1699 besetzt. Danach gerät sie unter die Herrschaft der Österreicher und wird dann wieder ein Bestandteil des Königreichs Ungarn. Durch eine zwischen 1763 und 1783 erbaute Festung wird Arad Garnisonsstadt und neben Timisoara wichtigster Militärstützpunkt.

Arad kann dank seiner imposanten Bauwerke fast als Freilichtmuseum der Architekturstile des 18. und 19. Jh. bezeichnet werden: Barock, Klassizismus, Neogotik, Neorenaissance, Neobarock und Jugendstil wechseln einander in schöner Unregelmäßigkeit.

Einige Kilometer östlich liegt in Radna am Hand das Mures-Tal dominierend die barocke Basilica Papala Maica Harurilor (Päpstliche Basilika Maria Mutter der Gnaden), die auf eine franziskanische Kloster-Gründung aus dem 14. Jh. zurückgeht.

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